Breithorn (4.164 m)

Nun ja, das Breithorn – wegen der Klein-Matterhorn-Seilbahn ein echter Fastfood-Viertausender. Von Zermatt aus (1.620 m) schießt es einen innerhalb einer Stunde über 2.000 Höhenmeter hoch auf ca. 3.900 m. Das Breithorn ist von der Bergstation der Luftseilbahn dann nur noch ein Klacks.
Nein, nein. Wir haben das nicht so macht. Allein schon wegen der Akklimatisierung wäre das völlig schwachsinnig. Jedoch angesichts der Zeit, nahmen auch wir zunächst den Gletscher-Express nach Furi, um von dort aus mit der Gondel zum “Trockenen Steg‘ (2.939 m) zu gelangen. Unser erstes Ziel war an diesem Tag die Gandegg-Hütte (3.030 m). Am nächsten Tag folgte der Aufstieg über den Oberen Theodulgletscher zur Rifugio Testa Grigia (Italien, 3.479 m), um schließlich am dritten Tag den Breithorn-Gipfel zu erreichen.

Gipfel erreicht am: 05.09.2009. Bedingungen im Aufstieg: Perfekt. Bedingungen im Abstieg: Perfekt.

Hinweis: Ob von der Gandegg-Hütte oder von der Testa-Grigia-Hütte aus: In beiden Fällen wird man auf dem Weg zum Breithorn nicht am Sommerskigebiet mit seinen Pisten und Liften vorbeikommen. Das Bild was sich einem bis dahin bietet ist hässlich. Dafür ist die Spaltengefahr eher als gering einzustufen.

Tipp: Wenn man von der Testa-Grigia-Hütte früh genug startet (ca. 05.00 Uhr), dann hat man vor Ankunft der ersten Gondel die Bergstation des Klein Matterhorns bereits hinter sich gelassen. Im unteren Teil des Aufstiegs nerven dann keine Skifahrer, und im oberen Teil hat man das Gletscher-Plateau weitgehend für sich alleine. Wir waren alleine auf dem Gipfel!!! Allerdings hat’s im Abstieg  bei gutem Wetter ordentlich Gegenverkehr. Vom Gipfel aus haben wir ca. 60 Bergsteiger gezählt, die nach uns auf den Gipfel wollten. Wahnsinn!

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